Gräfl.Foscari-Widmann-Rezzonico'sche

F o r s t d i r e k t i o n

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A L L G E M E I N E    I N T E R N E    R E G E L U N G E N

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Es wird ersucht, die diversen Eintragungen in den Jagdkalender, während der Bürozeiten in der Forstdirektion vorzunehmen. Dieses Ersuchen hat den Zweck, vom Büropersonal eventuell die aktuellsten Informationen zu erhalten, oder das Außendienstpersonal rechtzeitig zu informieren oder zu befragen. (z.B. über Straßensperren, Hüttenbenützung, Verbote, Gebote, usw.)

 

 

 

J a g d   

 

 

I.  A l l g e m e i n e   R e g e l u n g e n

 

Der Jagdkalender und die Abschußaufteilung wurde so festgesetzt, daß sowohl den Interessen des Forstbetriebes als auch den Weisungen der Jagdbehörde Folge geleistet werden kann. Es hat sich gezeigt, daß es absolut notwendig ist, den von der Jagdbehörde vorgeschriebenen Abschuß zeitgerecht durchzuführen.

 

Wir bitten Sie auf folgende Richtlinien zu achten:

 

1) Familienangehörige, die keine gültige Jagdkarte besitzen, werden gebeten dies rechtzeitig zu   melden, da die Jagdausübung nur mit diesem Dokument erfolgen kann und erlaubt ist.

 

2)  Jagdgäste müssen im Besitz von gültigen Kärntner Jagddokumenten sein.

Diese beinhalten gleichzeitig die vorgeschriebene Haftpflichtversicherung. Jagdgastkarten sind gegen Vorlage einer ausländischen oder inländischen Jagdkarte in der Forstdirektion erhältlich und gelten 3 oder 14 Tage. (€ 15,00 / € 25,00) Das Personal ist beauftragt, nur unter der Voraussetzung, daß die Dokumente vorhanden sind, den Pirschgang durchzuführen. Der Jagdgast muß vor der Pirsch seine gültigen Jagddokumente dem Jagdpersonal vorzeigen.

 

Oben angeführte Punkte 1) und 2) sind gesetzliche Vorschriften, die unbedingt einzuhalten sind!

 

3) Die Jagd darf nur in Begleitung vom Jagdpersonal ausgeübt werden.

4) Die Jagdbegleiter haben den Auftrag, Hegeabschüsse (z.b. schlecht verfärbte, kranke oder schwache Stücke) auch dann zu tätigen, wenn der Jagdherr bzw. der Jagdgast  kein Interesse daran zeigt.

5) Sollten sich bei der Jagdausübung Beanstandungen ergeben, wird ersucht, dies sofort der Forstdirektion mitzuteilen, um ehemöglichst für die Abstellung eines nicht ordnungsgemäßen Zustandes Sorge zu tragen.

6)  Es wird in Erinnerung gerufen, daß das Gewehr im Auto ungeladen zu führen ist. Dies gilt auch bei Fahrten im Revier.

7) Die Jagdführer (Förster u.Jäger) haben die Dienstanweisung erhalten darauf zu achten, daß Jagdgäste ihr Jagdgewehr prinzipiell ungeladen zu führen haben. Erst am Ansitz bzw. in Schußposition darf geladen werden. Bis zur Abgabe eines Schußes ist das Gewehr beim Ansitz gesichert zu halten. 

Bei Jagdgästen, die aufgrund der Kärntner Jagdprüfung eine behördliche Jagderlaubnis besitzen, kann der Jagdführer beim "Pirschgehen" eine Ausnahme machen.

 

 

II. J a g d a u s ü b u n g

  

1) Zur Hirschbrunft und Urlaubszeit gibt es einen fixen Jagdkalender, indem ersichtlich ist, welches Revier an welchen Tagen  reserviert ist. Revierwechsel und eine Revierinanspruchnahme zu dieser Zeit kann nur vorgenommen werden, wenn man sicher ist, daß ein Revier von einer Gruppe nicht in Anspruch genommen wird.

 

2) Grundsätzlich wird der Treffpunkt telefonisch vereinbart. Das Personal ist am ehesten in der Mittagszeit erreichbar bzw. können entsprechende Dispositionen  vereinbart werden.

Es wird gebeten, statt einer Inanspruchnahme der Förster, vermehrt auf die Jäger auszuweichen.

 

                                                                

 

W I L D A B S C H U S S   

 

 

ist lt. 2-jährigen Abschußplan 2009/2010 in der Forstdirektion ersichtlich!